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Molot Hamburg Eishockey

Eishockey-Sportschule MOLOT lädt
Kinder ab 4 Jahren zum regelmäßigen Eishockeytraining ein.

Auch eishockeyinterresierte Erwachsene sind bei uns herzlich willkommen.

Info und Anmeldung hier.

LANDESLIGA NORD: MOLOT VERLIERT IN BREMEN

Die Bremer Eishalle Paradice weckt wohl Neid von jedem Eishockeybegeisterten. Gleich zwei Eisflächen unter einem Dach, – davon kann man in Hamburg nur träumen. Bei näherer Betrachtung fallen aber die Besonderheiten auf, die für manchen Eishockeyspieler ungewöhnlich sind, zum Beispiel ein Netz statt einer Verglasung hinter dem Tor. Da wo in Hamburg der Puck abprallt, bleibt er in Bremen hängen oder prallt in eine Richtung, die man nicht vorhersehen kann.

 

Das Spiel gegen Bremer Weserstars fing vorsichtig an, beide Seiten tasteten sich langsam aneinander heran. In der neunten Spielminute war Igor Kasjan zu richtiger Zeit am richtigen Ort und verfrachtete den Puck nach einem Abpraller vom Torwart direkt ins Tor – 1:0. Die Freude war groß aber kurzlebig – nach 40 Sekunden war der Bremer mit dem längsten namen in der Liga (Henry Patricio Guevara Tomaselly) schneller als die Verteidiger von MOLOT und machte den Spielstand zu 1:1. In der 15. Spielminute konnte der Weserstars-Keeper Moron dem Kanonenschuss vom Arnis „Dynamo-RIga“ Ivanovs nicht widerstehen – tja, wer könnte das schon:))) … – 2:1 für Hamburg.

 

Die Rache von den Bremer folgte 30 Sekunden nach der Pause: ein Fehlpass im eigenen Drittel wurde sofort mit einem Tor bestraft. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels trafen die Bremer noch dreimal, MOLOTs konterten mit einem Mustertor – nach einem Schuss vom Igor Wiens prallte der Puck von der Bande hinter dem Tor ab und flog im Billard-Style auf die andere Seite, wo Kapitän Gorbenko ihn sicher ins leere Tor überführte. 5:3 -für Bremen.

 

Im letzten Drittel hatte die zwanzigköpfige Weserstars Mannschaft es schwer gegen die 11+1 aus Hamburg. Den enormen Druck auf das gegnerische Tor konnten die MOLOTs aber nur einmal in ein Tor verwandeln (Gorbenko), dann war der Schicksal aber komplett auf der Gegnerseite. Ein verschossenes Penalty und schnell ablaufende Spielzeit zwangen den Trainer Bartuli in den letzten Minuten den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler auszutauschen um das Spiel doch noch zu retten. Doch das gelang nicht. Stattdessen kassierten die Bären in den letzten Sekunden noch ein Tor in den „unbemannten Kasten“.

 

Endstand – 6:4 für die Weserstars in diesem allgemein fairen und spannenden Spiel.

 

Das nächste Spiel ist am 21.02.2014 gegen Old Boyz in Adendorf.

[Ivan Molotow, 09.02.2015]